Ada Stefanie Namani * Devinderjit
Positive Vibration

ars moriendi: Sterben üben mit Meditation, Bewusstwerdung, Gong

Yoga ist immer auch eine Vorbereitung darauf, seinen Körper eines Tages gut zu verlassen. Meditation ist immer auch ein kleiner Tod des Egos. Wenn wir uns dem Gong-Klang hingeben, lassen wir für diesen Moment unser gewohntes Denken gehen, vereinen uns mit dem Ganzen.   

Tod, Sterben und Trauer sind auch die Themen, die am intensivsten unsere spirituellen Werte mit unseren menschlichen Emotionen und Bindungen ins Verhältnis setzen. Alle Dimensionen wollen dabei gesehen und geschätzt werden, denn: "Wir sind nicht menschliche Wesen, die hier wären, um eine spirituelle Erfahrung zu machen. Sondern spirituelle Wesen, die hier sind, um eine menschliche Erfahrung zu machen." (Yogi Bhajan).

Dieser Tag fokussiert all diese Erfahrungen zu einem Erleben sehr nahe dem Übergang in den Tod. Um furchtloser zu werden, um besser zu verstehen, um das, was jenseits ist, zu erspüren. Und um das Leben, jeden Tag, der uns geschenkt wird, umso klarer und bewusster zu feiern.  Wir erleben gemeinsam Yoga-Sterbe-Meditationen, ein bewusstmachendes Ritual zum eigenen Umgang und Erfahrungen mit dem Tod, und eine spezielle Gongmeditation, die durch Körper- und Atemübungen vorbereitet wird.  


Besondere Vorkenntnisse oder Beweglichkeit wird nicht vorausgesetzt.  Der Workshop findet in einem dafür perfekten Raum statt: Die Kirche der Stille in Altona wird seit 2009 für Meditation unterschiedlicher spiritueller Ausrichtungen genutzt. Sie liegt in unmittelbarer Nachbarschaft eines Hospizes und einer nachbarschaftlichen, lebendigen Wohnumgebung. Ein wunderschöner Raum, der übrigens montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr für jede/n geöffnet ist, der/die für sich in die Stille gehen möchte.      


Zeit: 25. November 2018, 10 bis 17 Uhr. Anmeldung über die Kirche der Stille.